|
|
Die Gebiete Alaska und Yukon sind Reiseziele mit einer klimabedingt recht kurzen Sommersaison, die normalerweise von frühestens Mitte Mai bis längstens Ende September dauert.
Diese kurze Saison bringt es mit sich, dass die verfügbaren Dienstleistungen nicht nur teurer sind als in anderen Teilen von Nord-amerika mit längerer Saison, sondern aufgrund einer Infrastruktur ohne jegliche Überkapazitäten auch knapper. Dazu muss man wissen, dass fast alle Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände aus dem Hauptgebiet der USA „importiert” werden müssen, auch dies ein Grund für ein höheres Preisgefüge. Was den Tourismus ganz allgemein betrifft, so muss man wissen, dass Amerikaner wie Kanadier die nördlichen Gebiete sehr gern besuchen und beide aus langjähriger Erfahrung wissen, dass sehr früh gebucht werden muss. Hier muss also recht deutlich gesagt werden, dass eine Buchung sehr, sehr früh im Jahr erforderlich ist, und dass kurzfristige Buchungen oftmals kaum eine Chance zur Verwirklichung haben.
Wir sagen dies nicht aus purem Egoismus oder gar um Sie abzuschrecken. Da die Nachfrage nach Reisen ins Alaska- und Yukon-Gebiet seit Jahren schon das verfügbare Angebot übersteigt, muss man sich wohl oder übel mit dieser Tatsache abfinden. Übrigens bedeutet dies ebenso, dass von Reisen auf eigene Faust dringend abzuraten ist, da vor allem die Hotelkapazitäten fast vollständig in der Hand von lokalen Veranstaltern sind, so dass der auf eigene Faust Reisende, der ohne feste Reservierungen im hohen Norden ankommt, mehr als schlechte Karten hat. Und was für Hotelbuchungen gilt, ist ebenso zutreffend für viele der angebotenen Eintages- oder Mehrtagesausflüge besonders dann, wenn es um Besuche des »Glacier Bay National Park« oder der »Katmai«, »Denali« und »Wrangell-Saint Elias National Parks« geht.
Für Urlaubsreisende, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind, sind Fragen der Unterkunft natürlich leichter zu lösen, denn wenn die Flüge und das Wohnmobil selbst fest bestätigt sind, wird es schon deshalb einfacher, weil man zumindest die Unterkunft mit dabei hat. Und Camping-Plätze gibt es reichlich in Alaska und im Yukon, obwohl es auch hier im Sommer Engpässe gibt. Dann heißt es, schon recht früh am Nachmittag auf die Suche nach einem geeigneten Stellplatz zu gehen. Auch als Reisender mit dem Wohnmobil sollten Sie sich die Chance zur Teilnahme an dem einen oder anderen Ausflug nicht entgehen lassen. So manch ein touristischer Höhepunkt im Norden ist nun einmal nur „organisiert” erreichbar, und das sind nicht nur die traumhaft schönen Nationalparks. Lassen Sie hier und dort ein oder zwei Tage „Luft”, damit auch klimatisch bedingte Unwägbarkeiten abgefangen werden können. Lassen Sie sich von uns beraten. Unsere Reisefachleute wissen nämlich, was machbar ist oder nicht. Wir lassen Sie nicht „ins Blaue” reisen.
Laden Sie unseren Alaska-Katalog 2010 als PDF-datei (ca. 1,2 MB)
|